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Symbol Verein Komplikationenliste Sekretariat
Rietstrasse 27
8700 Küsnacht
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043 817 89 15
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Statuten

I. NAME UND SITZ

Art. 1

Unter dem Namen „Verein Komplikationenliste (VKL)“ besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB als juristische Person. Der Verein besteht auf unbestimmte Dauer.

Der Verein hat seinen Sitz am Wohnsitz des amtierenden Präsidenten.

II. ZWECK

Art. 2

Der Verein VKL bezweckt die Verbesserung der Patientensicherheit in den Spitälern durch Verminderung der Komplikationen medizinischer Eingriffe und anderer spital-bedingter Gefahren für die Gesundheit des Menschen. Dieses Ziel wird angestrebt durch systematische und vorausschauende Registrierung riskanter Eingriffe in den Kliniken und Abteilungen der Spitäler. Im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt der VKL auch andere Massnahmen in der Medizin, welche die mit der Behandlung für die Patienten verbundenen Risiken verringern.

Zur Erreichung des Zweckes nimmt der VKL insbesondere folgende Aufgabe wahr:
Er führt ein Register der mitgeteilten Komplikationen, die in dem an seinem Programm beteiligten Kliniken auftreten und informiert darüber periodisch die am Programm beteiligten Spitäler sowie auch die übrigen Spitäler der Schweiz und andere Institutionen des Gesundheitswesens (z.B. Pflegeheime).
Er verlegt die Zeitschrift „Bulletin Komplikationenliste“.

Der Verein ist gemeinnützig und nicht gewinnorientiert. Er arbeitet zum Selbstkostenpreis. Der Verein verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.

III. MITGLIEDSCHAFT

Art. 3

Ordentliches Mitglied des Vereins VKL kann jeder ärztliche Leiter einer ambulanten oder stationären Spitalabteilung werden, der den FMH-Titel Innere Medizin besitzt und die Zielsetzungen des Vereins unterstützt.

Auch Leiter von anderen klinischen oder poliklinischen Abteilungen mit anderen FMH-Titeln können die Mitgliedschaft erwerben, sofern sie die Vereinsziele unterstützen.

Die Chefärzte von Kliniken, die an der Datensammlung beteiligt sind und auch ein damit betrauter Stellvertreter haben Anspruch auf die ordentliche Mitgliedschaft und sind vom Mitgliederbeitrag befreit.

Emeritierte Klinikleiter, deren Klinik am Programm beteiligt ist, sind vom Mitgliederbeitrag befreit.

Die Schweizerische Gesellschaft für Innere Medizin (SGIM) hat Anspruch auf die ordentliche Mitgliedschaft und auf eine Vertretung im Vorstand, in der Regel durch den Präsidenten der Chefärztevereinigung.

Art. 4

Körperschaften wie Spitäler sowie juristische Personen, die sich direkt oder indirekt mit der Verhinderung von Komplikationen medizinischer Eingriffe befassen, können Gönnermitglieder werden, wenn sie die Vereinsziele unterstützen. Auch Einzelpersonen, die sich für die Vereinsziele einsetzen, können Gönnermitglieder werden.

Art. 5

Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet nach schriftlicher Anmeldung der Vorstand. Er entscheidet auch über den Ausschluss von Mitgliedern.

Art. 6

Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a) Austritt
b) Ausschluss
c) Todesfall
Der Austritt muss schriftlich erklärt werden. Er kann nur auf Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist erfolgen. Austrittserklärungen sind dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.

IV. ORGANE

Art. 7

Die Organe des Vereins VKL sind:

a) Die Mitgliederversammlung
b) Der Vorstand
c) Die Revisionsstelle – Als Alternative kann auch eine professionelle Organisation bezeichnet werden, die nicht Vereinsmitglied ist.

a) Die Mitgliederversammlung

Art. 8

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres statt.

Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von mindestens 20 Tagen schriftlich durch den Vorstand unter Angabe der Traktanden.

Anträge zuhanden der ordentlichen Mitgliederversammlung sind spätestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich an den Präsidenten zu richten.

Art. 9

Eine ausserordentliche Mitgliederversammlung ist auf Beschluss des Vorstandes, auf Antrag von mindestens einem Fünftel der Mitglieder oder auf Antrag der Revisionsstelle einzuberufen. Die Einladung hat zehn Tage vor der Versammlung zu erfolgen.

Art. 10

Die Aufgaben und Kompetenzen der Mitgliederversammlung sind folgende:

a) Abnahme der Jahresrechnung und der Bilanz sowie des Jahresberichts des Vorstand und des Berichts der Revisionsstelle;
b) Entlastung des Vorstandes und der Revisionsstelle;
c) Festsetzung der Jahresbeiträge für ordentliche Mitglieder und Gönnermitglieder;
d) Wahl des Präsidenten, der übrigen Vorstandsmitglieder und der Revisionsstelle;
e) Behandlung von Anträgen des Vorstandes und der Mitglieder, Erledigung von Rekursen.
f) Stellungnahme und Beschluss über alle wichtigen Fragen, welche ihr vom Vorstand unterbreitet werden.
g) Änderung der Statuten
h) Auflösung des Vereins.

Art. 11

Beschlüsse an der Mitgliederversammlung werden in offener Abstimmung mit einfachem Mehr gefasst. Die Abstimmung erfolgt nur dann geheim, wenn dies ausdrücklich von der Mehrheit der anwesenden Mitglieder verlangt wird. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident den Stichentscheid.

Alle anwesenden ordentlichen Mitglieder haben das gleiche Stimmrecht. Pro Klinik zählt aber nur 1 Stimme. Stellvertretung ist bei den natürlichen Personen nicht zulässig.

Bei der Beschlussfassung über die Entlastung sowie über ein Rechtsgeschäft oder einen Rechtsstreit mit dem Verein ist das betroffene Mitglied vom Stimmrecht ausgeschlossen.

Gönnermitglieder sind an der Mitgliederversammlung teilnahmeberechtigt, sie haben Anspruch auf die Zustellung der Vereinspublikationen, sie haben aber kein Stimmrecht.


b) Vorstand

Art. 12

Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern und wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. Er konstituiert sich, mit Ausnahme der Funktion des Präsidenten, selber. Die Amtsdauer für die Mitglieder des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand ist beschlussfähig, sofern mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Vorstandssitzungen werden vom Präsidenten einberufen oder wenn ein Vorstandsmitglied vom Präsidenten die Einberufung verlangt. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident den Stichentscheid.

Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtsdauer aus, ergänzt sich der Vorstand von selbst. Solche Wahlen sind an der nächsten Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorzulegen.

Die Mitglieder des Vereinsvorstandes sind ehrenamtlich tätig und haben grundsätzlich nur Anspruch auf Entschädigungen ihrer effektiven Spesen und Barauslagen. Für besondere Leistungen einzelner Vorstandsmitglieder kann eine angemessene Entschädigung ausgerichtet werden.

Art. 13

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

a) Präsident
b) Vizepräsident
c) Aktuar
d) Kassier - Die kaufmännische Buchhaltung kann auch durch eine professionelle Organisation geführt werden, die nicht Vereinsmitglied ist.
e) Leiter des wissenschaftlich-verlegerischen Vereinsprogramms
f) 1 bis 2 Beisitzern
Die Schweizerische Gesellschaft für Innere Medizin (SGIM) hat Anspruch auf eine Vertretung im Vorstand.

Ämterkumulation ist zulässig.

Art. 14


Dem Vorstand stehen grundsätzlich alle Befugnisse zu, welche nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Es sind dies insbesondere:

a) Vorbereitung und Durchführung der Mitgliederversammlungen.
b) Ausarbeiten von Anträgen und Reglementen;
c) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern. Es besteht eine Rekursmöglichkeit an die Mitgliederversammlung.
d) Erstellen des Budgets
e) Der Vorstand kann für Spezialaufgaben Kommissionen bilden und einzelne seiner Aufgaben an diese delegieren. Die Kommissionen stehen unter der Aufsicht des Vorstandes.
f) Erlass eines Reglements für das Datenbanksekretariat und für dessen wissenschaftliche Leitung.
g) Das Datenbanksekretariat steht unter der Aufsicht des Leiters des wissenschaftlich-verlegerischen Vereinsprogramms.

Art. 15

Der Vorstand vertritt den Verein nach aussen. Seine Mitglieder zeichnen kollektiv zu zweien mit dem Präsidenten.


c) Revisionsstelle

Art. 16

Die Revisionsstelle prüft die Jahresrechnung und erstattet der ordentlichen Mitgliederversammlung schriftlichen Bericht. Sie stellt der ordentlichen Mitgliederversammlung Antrag auf Erteilung oder Verweigerung der Entlastung gegenüber dem Kassier und Vorstand.

Art. 17

Die ordentliche Mitgliederversammlung bestimmt die Revisionsstelle. Diese wird für drei Jahre gewählt.

Mitglieder des Vorstandes können nicht gleichzeitig Mitglied der Revisionsstelle sein.

V. JAHRESRECHNUNG

Art. 18

Das Geschäftsjahr fällt mit dem Kalenderjahr zusammen. Auf den 31. Dezember wird die Jahresrechnung abgeschlossen und ein Inventar erstellt.

DAS VEREINSVERMÖGEN

Art. 19

Das Vermögen des Vereins bildet sich aus den Jahresbeiträgen der Mitglieder, aus Überschüssen der Betriebrechnung, aus allfälligen Schenkungen, Veranstaltungsbeiträgen und Vermächtnissen.

Art. 20

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Die persönliche Haftbarkeit der Mitglieder für die Verbindlichkeiten des Vereins ist ausgeschlossen.

Mitglieder, deren Mitgliedschaft vor einer allfälligen Auflösung des Vereins erlischt, haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

VIII. STATUTENÄNDERUNG UND AUFLÖSUNG

Art. 21

Für die Statutenänderung ist die Anwesenheit von mindestens zwei Dritteln der Mitglieder sowie die Dreiviertelsmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

Wird das Anwesenheitsquorum nicht erreicht, so ist innerhalb von sechs Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit den gleichen Traktanden einzuberufen. Diese ist beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder. Die Beschlüsse bedürfen aber auch an dieser Versammlung der Dreiviertelsmehrheit.

Die nach Auflösung des Vereins verbleibenden Mittel sind einer steuerbefreiten Institution mit gleicher oder ähnlicher Zwecksetzung zuzuwenden. Eine Verteilung unter die Mitglieder ist ausgeschlossen.

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Genehmigt an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 5. März 2009

Der Präsident:
Prof. Dr. med Max Stäubli

Der Vizepräsident:
Dr. med. Paul-Josef Hangartner